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Professionalisierung politischer Bildung

Wir bieten in regelmäßigen Abständen hochwertige Veranstaltung zur Profession der politischen Erwachsenenbildung an. Hochkarätiger Input trifft hierbei auf engagierte Kolleg*innen und konstruktiven Austausch. Sei dabei und registriere Dich für die nächste Veranstaltung!

Wieviel die Teilnahme kostet? Wir werden von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert und können die Fortbildungsveranstaltungen daher für Dich kostenfrei anbieten.

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Das Ende der Zukunft?

Politische Bildung zwischen Dystopie und Utopie

Seuchen, Krieg, Erderhitzung, Atomtod – nicht nur das Leben selbst, sondern auch die Hoffnung auf ein besseres Leben scheint heute massiv bedroht. Utopien entbehren aktuell einer glaubhaften Perspektive und die Apokalypse erscheint möglich.

Höchste Zeit also, dass wir uns mit der Frage auseinandersetzen, was Politische Bildung an dieser Stelle leisten kann. Wie können Prozesse des utopischen Denkens, der Phantasie und des konstruktiven Träumens im demokratischen Miteinander angestoßen werden? Wie funktioniert Utopiefähigkeit und wie können Politische Bildner*innen einen professionellen, didaktischen Umgang mit den Widersprüchen unserer Zeit erlangen?

Neben Fachinputs bieten wir Politischen Bildner*innen die Gelegenheit, ihre Perspektiven und Erfahrung im Gespräch mit Kolleg*innen einzubringen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle engagierte Menschen, die sich im Feld der politischen Bildung bewegen oder zukünftig bewegen wollen.

Herzlich willkommen

Tagungsprogramm: Freitag, 20. Mai 2022

10:30 - 10:45

Ankommen

10:45 – 10:50

Willkommensgruß
Wilfried Klein, 1. Vorsitzender des
Bundesausschusses politische Bildung
(bap) e.V.

10:50 – 11:00

Vorstellung der Fortbildung
David Stein, Projektleitung „Update“
Bundesausschuss politische Bildung
(bap) e.V.

11:00 – 11:30

Fachinput
Über Hoffnung und ihre Losigkeit – Politische Bildung im Zeitalter der Illusionskrise
Prof.in Anja Besand (TU Dresden)

11:30 – 12:30

Gruppenphase
Plurale Perspektiven: Hoffnung als Ziel der Politischen Bildungsarbeit
Mit anschließender Plenumsdiskussion

12:30 – 13:30

Mittagspause
13:30 – 14:00

Panel
Kommende Politische Bildung(en): Mehr Zukunft wagen
mit Prof.in Kira Nierobisch (Katholische Hochschule Mainz), Dr. Werner Friedrichs (Universität Bamberg)

14:00 – 15:00Workshops
 

Wählen Sie 1 von 2 Workshops:

  1. Durch die Metakrise Richtung Atopie? Beispiele einer politischen (und künstlerischen) Zukunftsutopie
    mit Dr. Werner Friedrichs (Universität Bamberg)
  2. Utopiefähigkeit und lebendige Widersprüche: Skizze einer Politischen Bildung der Uneindeutigkeit
    mit Prof.in Kira Nierobisch (Katholische Hochschule Mainz)
15:00 – 15:15

Abschlussplenum
Über unser Professionsverständnis: Und die Aufgabe der Hoffnung

​​​​​​​

15:15 – 15:30Feedbackrunde
Informationen zur Fortbildungsreihe

Gesamtmoderation: David Stein (bap)

Prof.in Dr.in Anja Besand ist Inhaberin der Professur für Didaktik der politischen Bildung an der Technischen Universität Dresden und Direktorin der John-Dewey Forschungsstelle für die Didaktik der Demokratie. Sie forscht und lehrt zu Fragen der schulischen wie außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenbildung und engagiert sich in vielfältigen politischen und zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen.

 


 

Prof.in Dr.in phil. Kira Nierobisch ist Professorin für die Methoden der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule Mainz. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte  liegen in der Beratung von außerschulischer Bildung. Sie hat sich u.a. auf Fragen zu Identitätsbildungsprozessen spezialisiert und ist Autorin des Fachartikels "Utopiefähigkeit und lebendige Widersprüche –
Skizzen einer kritischen Demokratiebildung".

Dr. Werner Friedrichs arbeitet als selbstständige Fachvertretung der Didaktik für Politik und Gesellschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Seine Forschungsinteressen liegen in der Theorie der Politischen Bildung sowie den Schnittstellen zwischen ästhetischer und politischer Bildung. Mit der Hamburger LifeArt-Band JAJAJA hat sich Dr. Werner Friedrichs mit politischen und künstlerischen Zukunftsutopien befasst.

Wähle den passenden Workshop

Durch die Metakrise Richtung Atopie? Beispiele einer politischen (und künstlerischen) Zukunftsutopie

Die gegenwärtige „Metakrise“ ist nicht hinreichend zu erfassen, wenn sie einfach nur als Dramatisierung und Kulmination der krisenhaften Entwicklungen der letzten Jahrzehnte begriffen wird. Vielmehr bringt sie eine Krise des In-der-Welt-Seins zum Vorschein, die auch unter dem Begriff Anthropozän diskutiert wird. Darunter ist zu verstehen, dass der Mensch seinen angestammten Platz als handelnde Akteur*in auf einer passiven Weltbühne verloren hat. Das erfordert ein anderes Nachdenken über das Kommende: jenseits von utopischen Möglichkeitsfantasien, planbarer Zukunft (Zukunftswerkstätten) usw. Vielleicht ist der Begriff der Utopie durch den Begriff der Atopie zu ersetzen – vielleicht ist ein atopischer Raum zu eröffnen, in dem es um andere politische Bildungen des In-der-Welt-Seins geht – nach der Zukunft.

Dr. Werner Friedrichs arbeitet an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Mit der Hamburger LifeArt-Band JAJAJA hat er sich mit politischen und künstlerischen Zukunftsutopien befasst; unter dem Begriff der „Atopien“ wurden Science Fiction Szenarien entwickelt und in raumgreifenden Inszenierungen, Soundcollagen oder Filmen mit anarchistisch-dadaistischen Einflüssen umgesetzt, welche zwischen Theater, Performance, Installation, Visual & Sound Art oszillieren. Ausschnitte dessen werden im Rahmen dieses Gespräches vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Utopiefähigkeit und lebendige Widersprüche: Skizze einer Politischen Bildung der Uneindeutigkeit

Mehr denn je zuvor gilt es, Demokratie als eine Lebensform zu verstehen, die eine innere Haltung der Auseinandersetzung voraussetzt.  Dies umreißt ein Identitätsverständnis auf sowohl individuelle als auch kollektiver Ebene. In diesem Kontext gilt es sowohl, eigene  Inklusionen und Exklusionen zu thematisieren, als gerade auch  in der Anerkennung des Fremden und in der Fähigkeit Utopien zu entwerfen Bildung zu ermöglichen. Grundlage dazu bildet ein sozialkritischer Bildungsbegriff, der sowohl politische Verhältnisse analysierend in den Blick nimmt als auch handlungspragmatisch auf grundlegende gesellschaftliche Kompetenzen verweist, die auf ein humanes Miteinander zielen.
 
Prof.in Dr.in phil. Kira Nierobisch ist Professorin für die Methoden der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule Mainz. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte  liegen in der Beratung von außerschulischer Bildung. Sie hat sich u.a. auf Fragen zu Identitätsbildungsprozessen spezialisiert und ist Autorin des Fachartikels „Utopiefähigkeit und lebendige Widersprüche –
Skizzen einer kritischen Demokratiebildung“.

Du möchtest dabei sein? Dann melde Dich jetzt unkompliziert bis zum 18. Mai 2022 an. Es wird kein Teilnehmendenbeitrag erhoben.

Vorherige Veranstaltungen

10

Politische Bildung mit Gefühl? Über die Rolle von Emotionen in unserer Profession

Angst, Wut, Liebe, Verzweiflung, Stolz, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit – Emotionen sind keine Kleinigkeit! Und dennoch stehen Emotionen in unserer Gesellschaft oftmals im Schatten eines rationalen Aufklärungsideals. Denn obwohl Gefühle und Affekte auch in politischen Kontexten nicht unerwähnt bleiben, wird das Vorhandensein von Emotionen oftmals als Zeichen unseriöser „Emotionalisierung" gedeutet.

Politische Bildung mit Gefühl? Über die Rolle von Emotionen in unserer Profession

Angst, Wut, Liebe, Verzweiflung, Stolz, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit – Emotionen sind keine Kleinigkeit! Und dennoch stehen Emotionen in unserer Gesellschaft oftmals im Schatten eines rationalen Aufklärungsideals. Denn obwohl Gefühle und Affekte auch in politischen Kontexten nicht unerwähnt bleiben, wird das Vorhandensein von Emotionen oftmals als Zeichen unseriöser „Emotionalisierung" gedeutet.

Es stellt sich daher grundlegend die Frage, in welchem Verhältnis Emotionen und Rationalität zueinanderstehen - und wie sich die Profession der Politischen Bildung dazu verhält. Führt die historisch begründete Rationalisierung politischer Diskurse tatsächlich zu einer professionsspezifischen ‚Blindheit‘ gegenüber Gefühlen? Und wie kann eine emotionssensible Politische Bildungsarbeit - auch im Umgang mit Rassismus und Antisemitismus – aussehen?

Neben Fachinputs bieten wir Politischen Bildner*innen die Gelegenheit, ihre Perspektiven und Erfahrung im Gespräch mit Kolleg*innen einzubringen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle engagierte Menschen, die sich im Feld der politischen Bildung bewegen oder zukünftig bewegen wollen.

Diese Veranstaltung hat am 15.02.2022 stattgefunden.


Abrufbarer Input:

Fachartikel: Für eine Emotionssensible politische Urteilsbildung: Eine Planungsheuristik (Dr. Hendrik Schröder)

9

Zementierte Ungleichheit? Klassismus aus Sicht der Politischen Bildung

Noch vor wenigen Jahren richtete sich unsere Gesellschaft in der scheinbaren Gewissheit des gesellschaftlichen Fortschritts ein. Doch das meritokratische Versprechen vom Aufstieg der „Tüchtigen“ scheint auserzählt: Sinkende Einkommen, ausbleibende Jobsicherheit und fehlende Perspektiven treten als überwältigende „Exklusionsdrohung“ auf. Der mögliche Aufstieg weicht mehr und mehr dem tatsächlichen Abstieg.

Zementierte Ungleichheit? Klassismus aus Sicht der Politischen Bildung

Noch vor wenigen Jahren richtete sich unsere Gesellschaft in der scheinbaren Gewissheit des gesellschaftlichen Fortschritts ein. Doch das meritokratische Versprechen vom Aufstieg der „Tüchtigen“ scheint auserzählt: Sinkende Einkommen, ausbleibende Jobsicherheit und fehlende Perspektiven treten als überwältigende „Exklusionsdrohung“ auf. Der mögliche Aufstieg weicht mehr und mehr dem tatsächlichen Abstieg.

Es stellt sich daher grundlegend die Frage, mit welchen Gesellschaftsbildern wir in der Politischen Bildung arbeiten: Welches Verständnis haben wir von Klasse als Strukturmerkmal und inwiefern begreifen wir Klassismus als reale Diskriminierungsform aufgrund von Klassenherkunft oder -zugehörigkeit? Lässt sich Klasse auch intersektional denken? Und wie können Akteur*innen der Politische Bildung Klassismus eigentlich abbauen?

Die Veranstaltung richtet sich an alle engagierte Menschen, die sich im Feld der politischen Bildung bewegen oder zukünftig bewegen wollen.

Diese Veranstaltung hat am 30.11.2021 stattgefunden.


Abrufbare Inputs:

Im Gespräch mit Dr*in Francis Seeck und Charlotte Hitzfelder: Klassismus aus Sicht der Politischen Bildung

8

"Und woher kommst Du..?!" Politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft: Perspektiven, Narrative und gerechte Repräsentation

Wie steht es daher um unser „Migrationswissen“? Wie stark beteiligen sich Menschen mit „Migrationsgeschichte“ in Gesellschaft und Politik und welche Chancen und Herausforderungen bestehen dabei? Welchen Realitäten geben wir Raum und welche Perspektiven lassen wir außen vor? Und welche Rolle nimmt dabei die Politische Bildung ein?

"Und woher kommst Du..?!" Politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft: Perspektiven, Narrative und gerechte Repräsentation

Wir befinden uns mitten in einer pluralen Gesellschaft. In den Nuller Jahren verfestigt sich auch im Politischen das Selbstverständnis Deutschlands als „Einwanderungsland“. Wahr ist dabei aber auch: Die heutigen Partizipations- und Repräsentationslücken zeigen auf, dass die im Grundgesetz verbürgte Chancengerechtigkeit oft nicht erfüllt wird: Der migrantischen Normalität und der pluralen Verfasstheit unseres Grundgesetzes steht dabei teilweise ein gesellschaftliches Meinungsbild entgegen, welches entschieden antiplural ist. Menschen erfahren strukturelle Ausschlüsse und begegnen teils offenem Rassismus.

Wie steht es daher um unser „Migrationswissen“? Wie stark beteiligen sich Menschen mit „Migrationsgeschichte“ in Gesellschaft und Politik und welche Chancen und Herausforderungen bestehen dabei? Welchen Realitäten geben wir Raum und welche Perspektiven lassen wir außen vor? Und welche Rolle nimmt dabei die Politische Bildung ein? Wir blicken gemeinsam auf Zahlen, Daten, Fakten sowie die dahinterliegende(n) deutsche(n) Geschichte(n).

Die Veranstaltung richtet sich an alle engagierte Menschen, die sich im Feld der politischen Bildung bewegen oder zukünftig bewegen wollen.

Diese Veranstaltung hat am 16.09.2021 stattgefunden.


Abrufbare Inputs:

Im Gespräch mit Dr.in Maria Alexopoulou: „Und woher kommst Du..?!“ Politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft: Perspektiven, Narrative und gerechte Repräsentation

7

„Finstere Mächte“, Kontrollverlust und die Reduktion von Komplexität: Verschwörungserzählungen als Herausforderung für die Politische Bildung

Wie sieht ein professioneller Umgang mit Verschwörungserzählungen aus? Wir blicken gemeinsam darauf, welche Ideologien hinter Verschwörungserzählungen stecken, zu was sie führen können und wie die politische Bildung auf diese Herausforderungen reagieren sollte.

„Finstere Mächte“, Kontrollverlust und die Reduktion von Komplexität Verschwörungs- erzählungen als Herausforderung für die Politische Bildung

Verschwörungen, Fake und faule Tricks - in der Corona-Pandemie finden mehr Menschen als zu anderen Zeiten Zugang zu Verschwörungserzählungen. Die Erzählungen haben nicht selten einen antisemitischen und menschenfeindlichen Hintergrund. Menschen, die Verschwörungserzählungen verbreiten, rufen zum Kampf gegen Demokratie und Staat auf. Menschen, die solchen Ideologien folgen, radikalisieren sich schnell und sind durch Argumente schwer zu erreichen.

Wie gehen wir in der Politischen Bildung mit diesen Herausforderungen um? Wie sieht ein professioneller Umgang mit Verschwörungs-erzählungen aus? Und wie können wir als Gesellschaft den richtigen Umgang mit Verschwörungserzählungen lernen?

Wir blicken gemeinsam darauf, welche Ideologien hinter Verschwörungserzählungen stecken, zu was sie führen können und wie die politische Bildung auf diese Herausforderungen reagieren sollte.

Diese Veranstaltung hat am 09.06.2021 stattgefunden.


Abrufbare Inputs:

Aileen Mirasyedi: Widersprüche aushalten lernen. Mit Ambiguitätstoleranz gegen Verschwörungsideologien (→ Fachartikel)

Benjamin Winkler: Verschwörungserzählungen als Herausforderung für Politische Bildung (→ Fachartikel)

6

„Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten ein-zumischen!“ Vom Verhältnis Politischer Bildung zur politischen Handlungsfähigkeit

Wie steht eigentlich die Politische Bildung zur politischen Handlungsfähigkeit? Meint letzteres dabei mehr als den Gang zur Wahlurne? Zielt Politische Bildung immer auf eine Erweiterung der Handlungsspielräume von Teilnehmenden ab?

„Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen!“ Vom Verhältnis Politischer Bildung zur politischen Handlungsfähigkeit

Eine demokratische Gesellschaftsordnung ist auf demokratisch denkende und han-delnde Menschen angewiesen. Politische Handlungsfähigkeit und demokratische Einstellungen zeichnen sie ebenso aus wie Wissen zu Politik und Gesellschaft. So können sich Demokrat*innen schließlich engagiert in die eigenen Angelegenheiten einmischen.

Aber: Inwiefern trägt dazu Politische Bildung ihren Beitrag dazu bei? Wo liegen Aufgaben, Ziele aber auch Grenzen der Politischen Bildung?
Es gilt zu klären, wie die Politische Bildung zur politischen Handlungsfähigkeit steht. Meint letzteres dabei mehr als den Gang zur Wahlurne? Zielt Politische Bildung immer auf eine Erweiterung der Handlungsspielräume von Teilnehmenden ab?

Neben Fachinputs bieten wir Politischen Bildner*innen bei dieser Veranstaltung die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Erfahrung in weiterführenden Workshops mit engagierten Kolleg*innen einzubringen. Gleichzeitig nutzt das digitale Format eine Vielfalt an Interaktions- und Einbindungsmöglichkeiten.

Diese Veranstaltung hat am 22.04.2021 stattgefunden.


Abrufbare Inputs:

Im Gespräch mit Dr.in Jana Trumann: Vom Verhältnis Politischer Bildung zur politischen Handlungsfähigkeit

5

Standortbestimmung Politischer Bildung im digitalen Raum: Zwischen ZoomFatigue und zukunftsgerechter Transformation

Wo stehen wir
heute mit unseren digitalen Bildungsangeboten und didaktischen Konzepten in der
Politischen Bildung? Welche Angebote
funktionieren gut auch in der „digitalen
Welt“ und wo liegen weitere Chancen für
die Zukunft?

Anpassung, Empowerment oder doch Widerstand? Plurale Selbstverständnisse in der Politischen Bildung

Nach einem Jahr der Turbo-Digitalisierung ist es allerhöchste Zeit für eine kritische Zwischenbetrachtung: Wo stehen wir heute mit unseren digitalen Bildungsangeboten und didaktischen Konzepten in der Politischen Bildung? Welche Angebote
funktionieren gut auch in der „digitalen Welt“ und wo liegen weitere Chancen für die Zukunft?
Neben optimistisch stimmenden Fortschritt schauen wir gleichzeitig auf Grenzen der Digitalisierung. Denn: Neben der Erschließung neuer Zielgruppen scheinen
sich neue Ausgrenzungsmechanismen festzusetzen und „Gegenöffentlichkeiten“ zu zementieren. Wie sieht ein konstruktiver, diversitätsorientierter Umgang mit diesen Herausforderungen in der digitalen Welt aus?
Neben Fachinputs bieten wir Politischen Bildner*innen Gelegenheit für bundesweiten, kollegialen Austausch. Sie haben selbst kreative Lösungen parat und wollen
diese gerne vorstellen? Sie haben spezifische Fragestellungen, z.B. zur
Diversität in der digitalen politischen Bildung, und suchen dazu den Fachaustausch? Bringen Sie sich ein – wir freuen
uns auf einen engagierten Wissens- und Erfahrungstransfer!

Diese Veranstaltung hat am 24.02.2021 stattgefunden.


Abrufbare Inputs:

Im Gespräch mit Nele Hirsch: Politische Bildung in der Turbo-Digitalisierung: Zwischen Zoom- Fatigue und zukunftsgerechter Transformation

4

Anpassung, Empowerment oder doch Widerstand? Plurale Selbstverständnisse in der Politischen Bildung

Wo positionieren wir uns in einer Gesellschaft, die durch immer weitere Diskursverschiebungen und Gewalt polarisiert wird? Und wo liegen die emanzipatorischen Chancen für echte Teilhabe und solidarisches Dagegenhalten?

Anpassung, Empowerment oder doch Widerstand? Plurale Selbstverständnisse in der Politischen Bildung

Die letzten Jahrzehnte haben zu sozialen und politischen Schieflagen geführt, die auch die politische Bildung vor neue Herausforderungen stellen. Ihr klarer Bezug zu demokratischen Grundrechten wird dabei aktiv von antidemokratischen Kräften bekämpft. Das Konzept der politischen Bildung in der Demokratie wird dabei grundsätzlich infrage gestellt.

Was bedeutet dies konkret für die Rolle der Bildungsträger und politische Bildner*innen? Wo positionieren wir uns in einer Gesellschaft, die durch immer weitere Diskursverschiebungen und Gewalt polarisiert wird? Und wo liegen die emanzipatorischen Chancen für echte Teilhabe und solidarisches Dagegenhalten?

Die Veranstaltung bietet Raum, sich mit den pluralen Zielen der Politischen Bildung auseinanderzusetzen und sich selbst an den Debatten zu beteiligen.

Diese Veranstaltung hat am 10.12.2020 stattgefunden.


Abrufbare Inputs:

Im Gespräch mit Prof.in Julika Bürgin: Deutungshoheiten in der politischen (Demokratie-)Bildung

3

Politische Bildung im Zeichen der pluralen Gesellschaft

Vielfalt, Heterogenität, Diversität – diese Begriffe sind aktuell in aller Munde. Aber was ist eigentlich gemeint, wenn wir von Diversität in der politischen Erwachsenenbildung sprechen?

Politische Bildung im Zeichen der pluralen Gesellschaft

Ob Milieu, Gender oder soziale Zuschreibung: Die Pluralität unserer Gesellschaft muss sich auch in der Didaktik guter politischer Bildung widerspiegeln. Es ist somit an der Zeit gemeinsam zu reflektieren, wie ein didaktisches Verständnis aussehen kann, um der pluralen Gesellschaft und ihrer Vielzahl an Lebenswirklichkeiten zu entsprechen.

Die Veranstaltung zeichnet die Grundlagen des didaktischen Umgangs mit Heterogenität nach und führt in die Überlegungen zur Diversitätsorientierung ein. Zusätzlich bietet der anschließende Workshop die Gelegenheit, sich mit diskriminierungssensiblen Angeboten der politischen Erwachsenenbildung vertraut zu machen. Wir möchten gemeinsam mit haupt- und nebenberuflichen politischen Bildner*innen die Bedingungen und Gelingensfaktoren guter politischer Erwachsenenbildung reflektieren.


Abrufbare Inputs:

Prof.in Alisha Heinemann: Von der Ausländerpädagogik zur involvierten Professionalisierung? (→ Als Video und Textmitschrift abrufbar)

Vicky Amankwaa-Birago: Diskriminierungssensible Onlineangebote ( Interview)

Diese Veranstaltung hat am 10.09.2020 stattgefunden.

2

Digitale Welt und Politische Bildung: Didaktik neu gedacht?!

Die politische Erwachsenenbildung wendet sich vermehrt digitalen Bildungsräumen zu. Onlineformate dienen dabei als schnelle Antwort auf ausfallende Präsenzveranstaltungen.

Digitale Welt und Politische Bildung: Didaktik neu gedacht?!

Viele Bildungsstätten sind geschlossen und die Orte, an denen politische Bildung stattfinden kann, werden täglich weniger. Wir sagen: Jetzt erst recht!

Die politische Erwachsenenbildung wendet sich vermehrt digitalen Bildungsräumen zu. Onlineformate dienen dabei als schnelle Antwort auf ausfallende Präsenzveranstaltungen. Dabei lohnt es sich, diese Impulse für eine nachhaltige Gestaltung aufzunehmen. Wie kann eine gute, digitale Praxis für Erwachsenenbildern*innen aussehen? Wie verändert die Digitalisierung das Berufsbild der politischen Erwachsenenbildung und was sind überhaupt die didaktischen Unterschiede zwischen Präsenz- und Onlineformaten?

Abrufbare Inputs:

Dr.in Birgit Aschemann: Gute digitale Praxis unter unsicheren Bedingungen (→ Fachartikel)

Mehr im Dossier zur digitalen Praxis.

Diese Veranstaltung hat am 18.06.2020 stattgefunden.

1

Wie wir gute Politische Bildung machen - Über Traditionen, Kritik und Gelingen

Wie können wir uns stärken, unsere Arbeit weiter professionalisieren und was ist überhaupt das Ziel politischer Bildung? Das Einstiegsmodul führt in die Grundlagen der heutigen, diversen Fachprofession ein.

Wie wir gute Politische Bildung machen - Über Traditionen, Kritik und Gelingen

Echokammern, Rassismus, Erderhitzung – ja, unsere Welt ist im Wandel. Und  mitten drin: Engagierte Menschen, die gemeinsam etwas bewegen wollen!

Politische Bildung ist dabei ein zentraler und wichtiger Baustein in der Arbeit für Demokratie,  Menschenrechte und Chancengerechtigkeit. Wir setzen uns als
politisch Bildende in unserer Gesellschaft dafür ein – und spüren dabei  auch Gegenwind.

Wie können wir uns  stärken, unsere Arbeit weiter professionalisieren und was ist überhaupt das Ziel politischer Bildung? Das Einstiegsmodul führt in die Grundlagen der heutigen, diversen Fachprofession ein. Hierbei werden unterschiedliche  Betätigungsfelder und deren Rechtsgrundlagen  beleuchtet.

Abrufbare Inputs:

Dr.in Manon Westphal: Beutelsbacher Konsens (→ Fachartikel)

Diese Veranstaltung hat am 03.04.2020 stattgefunden.

Zusätzliche Debatten

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