VERANSTALTUNGSREIHE

Professionalisierung politischer Bildung

Wir bieten in regelmäßigen Abständen hochwertige Veranstaltung zur Profession der politischen Erwachsenenbildung an. Hochkarätiger Input trifft hierbei auf engagierte Kolleg*innen und konstruktiven Austausch. Sei dabei und registriere Dich für die nächste Veranstaltung!

Wieviel die Teilnahme kostet? Wir werden von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert und können die Fortbildungsveranstaltungen daher für Dich kostenfrei anbieten.

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„Finstere Mächte“, Kontrollverlust und die Reduktion von Komplexität

Verschwörungserzählungen als Herausforderung für die Politische Bildung

Verschwörungen, Fake und faule Tricks – in der Corona-Pandemie finden mehr Menschen als zu anderen Zeiten Zugang zu Verschwörungserzählungen. Die Erzählungen haben nicht selten einen antisemitischen und menschenfeindlichen Hintergrund. Menschen, die Verschwörungserzählungen verbreiten, rufen zum Kampf gegen Demokratie und Staat auf. Menschen, die solchen Ideologien folgen, radikalisieren sich schnell und sind durch Argumente schwer zu erreichen.

Wie gehen wir in der Politischen Bildung mit diesen Herausforderungen um? Wie sieht ein professioneller Umgang mit Verschwörungserzählungen aus? Und wie können wir als Gesellschaft den richtigen Umgang mit Verschwörungserzählungen lernen?

Wir blicken gemeinsam darauf, welche Ideologien hinter Verschwörungserzählungen stecken, zu was sie führen können und wie die politische Bildung auf diese Herausforderungen reagieren sollte. Neben Fachinputs bieten wir Politischen Bildner*innen die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Erfahrung im Gespräch mit engagierten Kolleg*innen einzubringen. Gleich-zeitig nutzt das digitale Format eine Vielfalt an Interaktions- und Einbindungsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung richtet sich an alle engagierte Menschen, die sich im Feld der politischen Bildung bewegen oder zukünftig bewegen wollen.

Herzlich willkommen!

10:30 - 10:45

Ankommen

10:45 – 10:50

Willkommensgruß
Barbara Menke, Vorsitzende des
Bundesausschusses politische Bildung
(bap) e.V.

10:50 – 11:00

Vorstellung der Fortbildung
David Stein, Projektleitung „Update“
Bundesausschuss politische Bildung
(bap) e.V.

11:00 – 11:30

Fachinput
Verschwörungserzählungen: Begriffe, Mechanismen, Hintergründe
Fachinput von Benjamin Winkler (Amadeu Antonio Stiftung)


11:30 – 12:30

Gruppenphase
Der professionelle Umgang: Über die Möglichkeiten der Politischen Bildung
Mit anschließender Plenumsdiskussion

12:30 – 13:30

Mittagspause
13:30 – 14:30

Fachinput
Formate der Politischen Bildung gegen Verschwörungserzählungen
Cornelius Strobel (Bundeszentrale für politische Bildung)

14:30 – 15:00Abschlussplenum
Perspektiven der Profession: Politischen Bildung in der Arbeit gegen Verschwörungserzählungen
15:00 – 15:30Feedbackrunde
Informationen zur Fortbildungsreihe

Benjamin Winkler ist Soziologe und lebt in Leipzig. Er arbeitet als Fachreferent für Reichs- und Verschwörungsideologie bei der Amadeu Antonio Stiftung leitet das Büro in Sachsen. Zu seinen Schwerpunkten zählt die Politische Erwachsenenbildung und die Beratungsarbeit gegen Rechtsextremismus und Verschwörungsideologie.

 

Cornelius Strobel ist Referent im Fachbereich ‚Extremismus' der Bundeszentrale für politische Bildung. Er studierte Geschichte und Politikwissenschaft in Münster. Hier legte er seinen Schwerpunkt auf die Bereiche Extremismus, Terrorismus und Fundamentalismus. Nach einem Volontariat bei den „Informationen zur politischen Bildung", herausgegeben von der bpb, wechselte er im Januar 2013 in den Fachbereich ‚Extremismus'. Hier ist er insbesondere für die Bereiche Rechtsextremismus, Vorurteilsstrukturen und Verschwörungsideologien zuständig, sein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Online-Formaten.

Wähle den passenden Workshop

Politische Handlungsfähigkeit in „Migrant*innen-communities“: Neue Formate politischer Bildungsarbeit

Das Modellprojekt „ICH BIN DABEI“ hatte viel vor: Auf der Basis von russischsprachigen Migrant*innenorganisationen wurden bundesweit nachhaltig funktionierende Diskussionsplattformen etabliert. Neben regelmäßigen Wissens- und Kompetenzveranstaltungen wurden Bildungs- und Teilhabeseminare angeboten. Und ja, auch die Kommunalpolitik und Verwaltung war dabei! Also: Was lief gut und was welche Formate lassen sich übertragen?
 
Die Projektleiterin Kseniya Dziatlouskaya diskutiert mit Ihnen die Erkenntnisse und und analysiert, wie professionelle Politische Bildungsarbeit gelingen kann.

Wege zur politischen Handlungsfähigkeit – Zugänge und Kooperationen neu gedacht?!

Migrant*innen sind in Deutschland aus unterschiedlichsten Gründen in vielen Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements unterrepräsentiert. Mit dem Kooperationsprojekt des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und der Iranischen Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD) verfolgen die Macher*innen das Ziel, dieses zu ändern.
 
Dr. Behzad Förstl diskutiert mit Ihnen, wie Organisationen der Mehrheitsgesellschaft in einen besseren Austausch mit Menschen mit internationaler Geschichte erreichen können.

Handlungsfördernde Elemente in der politischen Bildung

Der Verein zur Förderung politischen Handelns e.V. (v.f.h.) trägt die selbstgewählte Mission schon im Namen: Ziel ist es, mit politischer Bildung über die Veranstaltung hinaus zum politischen Handeln zu motivieren und zu befähigen. Dabei unterstützt
der Verein junge Menschen in ihrem politischen Engagement. Verantwortungsübernahme durch Engagement – das klingt nicht nur gut, das ist es auch! Aber auf welche Elemente baut der Verein und wie wird das Ziel erreicht?
 
Judith Hartmann vom v.f.h. reflektiert mit Ihnen gemeinsam am Beispiel der Bildungsarbeit des Vereins Wege zur Förderung politischen Handelns.

Du möchtest dabei sein? Dann melde Dich jetzt unkompliziert bis zum 19. April 2021 an. Wir empfehlen aufgrund der Begrenzung der Teilnehmendenzahl eine möglichst zeitnahe Anmeldung. Sollten die Anmeldungen die Teilnahmeplätze übersteigen, eröffnen wir eine Warteliste. Es wird kein Teilnehmendenbeitrag erhoben.

Herzlich willkommen!

Vorherige Veranstaltungen

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„Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten ein-zumischen!“ Vom Verhältnis Politischer Bildung zur politischen Handlungs-fähigkeit

Wie steht eigentlich die Politische Bildung zur politischen Handlungsfähigkeit? Meint letzteres dabei mehr als den Gang zur Wahlurne? Zielt Politische Bildung immer auf eine Erweiterung der Handlungsspielräume von Teilnehmenden ab?

„Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen!“ Vom Verhältnis Politischer Bildung zur politischen Handlungsfähigkeit

Eine demokratische Gesellschaftsordnung ist auf demokratisch denkende und han-delnde Menschen angewiesen. Politische Handlungsfähigkeit und demokratische Einstellungen zeichnen sie ebenso aus wie Wissen zu Politik und Gesellschaft. So können sich Demokrat*innen schließlich engagiert in die eigenen Angelegenheiten einmischen.

Aber: Inwiefern trägt dazu Politische Bildung ihren Beitrag dazu bei? Wo liegen Aufgaben, Ziele aber auch Grenzen der Politischen Bildung?
Es gilt zu klären, wie die Politische Bildung zur politischen Handlungsfähigkeit steht. Meint letzteres dabei mehr als den Gang zur Wahlurne? Zielt Politische Bildung immer auf eine Erweiterung der Handlungsspielräume von Teilnehmenden ab?

Neben Fachinputs bieten wir Politischen Bildner*innen bei dieser Veranstaltung die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Erfahrung in weiterführenden Workshops mit engagierten Kolleg*innen einzubringen. Gleichzeitig nutzt das digitale Format eine Vielfalt an Interaktions- und Einbindungsmöglichkeiten.

Diese Veranstaltung hat am 22.04.2021 stattgefunden.


Abrufbare Inputs:

Im Gespräch mit Dr.in Jana Trumann: Vom Verhältnis Politischer Bildung zur politischen Handlungsfähigkeit

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Standortbestimmung Politischer Bildung im digitalen Raum: Zwischen ZoomFatigue und zukunftsgerechter Transformation

Wo stehen wir
heute mit unseren digitalen Bildungsangeboten und didaktischen Konzepten in der
Politischen Bildung? Welche Angebote
funktionieren gut auch in der „digitalen
Welt“ und wo liegen weitere Chancen für
die Zukunft?

Anpassung, Empowerment oder doch Widerstand? Plurale Selbstverständnisse in der Politischen Bildung

Nach einem Jahr der Turbo-Digitalisierung ist es allerhöchste Zeit für eine kritische Zwischenbetrachtung: Wo stehen wir heute mit unseren digitalen Bildungsangeboten und didaktischen Konzepten in der Politischen Bildung? Welche Angebote
funktionieren gut auch in der „digitalen Welt“ und wo liegen weitere Chancen für die Zukunft?
Neben optimistisch stimmenden Fortschritt schauen wir gleichzeitig auf Grenzen der Digitalisierung. Denn: Neben der Erschließung neuer Zielgruppen scheinen
sich neue Ausgrenzungsmechanismen festzusetzen und „Gegenöffentlichkeiten“ zu zementieren. Wie sieht ein konstruktiver, diversitätsorientierter Umgang mit diesen Herausforderungen in der digitalen Welt aus?
Neben Fachinputs bieten wir Politischen Bildner*innen Gelegenheit für bundesweiten, kollegialen Austausch. Sie haben selbst kreative Lösungen parat und wollen
diese gerne vorstellen? Sie haben spezifische Fragestellungen, z.B. zur
Diversität in der digitalen politischen Bildung, und suchen dazu den Fachaustausch? Bringen Sie sich ein – wir freuen
uns auf einen engagierten Wissens- und Erfahrungstransfer!

Diese Veranstaltung hat am 24.02.2021 stattgefunden.


Abrufbare Inputs:

Im Gespräch mit Nele Hirsch: Politische Bildung in der Turbo-Digitalisierung: Zwischen Zoom- Fatigue und zukunftsgerechter Transformation

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Anpassung, Empowerment oder doch Widerstand? Plurale Selbstverständnisse in der Politischen Bildun

Wo positionieren wir uns in einer Gesellschaft, die durch immer weitere Diskursverschiebungen und Gewalt polarisiert wird? Und wo liegen die emanzipatorischen Chancen für echte Teilhabe und solidarisches Dagegenhalten?

Standortbestimmung Politischer Bildung im digitalen Raum: Zwischen ZoomFatigue und zukunftsgerechter Transformation

Die letzten Jahrzehnte haben zu sozialen und politischen Schieflagen geführt, die auch die politische Bildung vor neue Herausforderungen stellen. Ihr klarer Bezug zu demokratischen Grundrechten wird dabei aktiv von antidemokratischen Kräften bekämpft. Das Konzept der politischen Bildung in der Demokratie wird dabei grundsätzlich infrage gestellt.

Was bedeutet dies konkret für die Rolle der Bildungsträger und politische Bildner*innen? Wo positionieren wir uns in einer Gesellschaft, die durch immer weitere Diskursverschiebungen und Gewalt polarisiert wird? Und wo liegen die emanzipatorischen Chancen für echte Teilhabe und solidarisches Dagegenhalten?

Die Veranstaltung bietet Raum, sich mit den pluralen Zielen der Politischen Bildung auseinanderzusetzen und sich selbst an den Debatten zu beteiligen.

Diese Veranstaltung hat am 10.12.2020 stattgefunden.


Abrufbare Inputs:

Im Gespräch mit Prof.in Julika Bürgin: Deutungshoheiten in der politischen (Demokratie-)Bildung

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Politische Bildung im Zeichen der pluralen Gesellschaft

Vielfalt, Heterogenität, Diversität – diese Begriffe sind aktuell in aller Munde. Aber was ist eigentlich gemeint, wenn wir von Diversität in der politischen Erwachsenenbildung sprechen?

Politische Bildung im Zeichen der pluralen Gesellschaft

Ob Milieu, Gender oder soziale Zuschreibung: Die Pluralität unserer Gesellschaft muss sich auch in der Didaktik guter politischer Bildung widerspiegeln. Es ist somit an der Zeit gemeinsam zu reflektieren, wie ein didaktisches Verständnis aussehen kann, um der pluralen Gesellschaft und ihrer Vielzahl an Lebenswirklichkeiten zu entsprechen.

Die Veranstaltung zeichnet die Grundlagen des didaktischen Umgangs mit Heterogenität nach und führt in die Überlegungen zur Diversitätsorientierung ein. Zusätzlich bietet der anschließende Workshop die Gelegenheit, sich mit diskriminierungssensiblen Angeboten der politischen Erwachsenenbildung vertraut zu machen. Wir möchten gemeinsam mit haupt- und nebenberuflichen politischen Bildner*innen die Bedingungen und Gelingensfaktoren guter politischer Erwachsenenbildung reflektieren.


Abrufbare Inputs:

Prof.in Alisha Heinemann: Von der Ausländerpädagogik zur involvierten Professionalisierung? (→ Als Video und Textmitschrift abrufbar)

Vicky Amankwaa-Birago: Diskriminierungssensible Onlineangebote ( Interview)

Diese Veranstaltung hat am 10.09.2020 stattgefunden.

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Digitale Welt und Politische Bildung: Didaktik neu gedacht?!

Die politische Erwachsenenbildung wendet sich vermehrt digitalen Bildungsräumen zu. Onlineformate dienen dabei als schnelle Antwort auf ausfallende Präsenzveranstaltungen.

Digitale Welt und Politische Bildung: Didaktik neu gedacht?!

Viele Bildungsstätten sind geschlossen und die Orte, an denen politische Bildung stattfinden kann, werden täglich weniger. Wir sagen: Jetzt erst recht!

Die politische Erwachsenenbildung wendet sich vermehrt digitalen Bildungsräumen zu. Onlineformate dienen dabei als schnelle Antwort auf ausfallende Präsenzveranstaltungen. Dabei lohnt es sich, diese Impulse für eine nachhaltige Gestaltung aufzunehmen. Wie kann eine gute, digitale Praxis für Erwachsenenbildern*innen aussehen? Wie verändert die Digitalisierung das Berufsbild der politischen Erwachsenenbildung und was sind überhaupt die didaktischen Unterschiede zwischen Präsenz- und Onlineformaten?

Abrufbare Inputs:

Dr.in Birgit Aschemann: Gute digitale Praxis unter unsicheren Bedingungen (→ Fachartikel)

Mehr im Dossier zur digitalen Praxis.

Diese Veranstaltung hat am 18.06.2020 stattgefunden.

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Wie wir gute Politische Bildung machen - Über Traditionen, Kritik und Gelingen

Wie können wir uns stärken, unsere Arbeit weiter professionalisieren und was ist überhaupt das Ziel politischer Bildung? Das Einstiegsmodul führt in die Grundlagen der heutigen, diversen Fachprofession ein.

Wie wir gute Politische Bildung machen - Über Traditionen, Kritik und Gelingen

Echokammern, Rassismus, Erderhitzung – ja, unsere Welt ist im Wandel. Und  mitten drin: Engagierte Menschen, die gemeinsam etwas bewegen wollen!

Politische Bildung ist dabei ein zentraler und wichtiger Baustein in der Arbeit für Demokratie,  Menschenrechte und Chancengerechtigkeit. Wir setzen uns als
politisch Bildende in unserer Gesellschaft dafür ein – und spüren dabei  auch Gegenwind.

Wie können wir uns  stärken, unsere Arbeit weiter professionalisieren und was ist überhaupt das Ziel politischer Bildung? Das Einstiegsmodul führt in die Grundlagen der heutigen, diversen Fachprofession ein. Hierbei werden unterschiedliche  Betätigungsfelder und deren Rechtsgrundlagen  beleuchtet.

Abrufbare Inputs:

Dr.in Manon Westphal: Beutelsbacher Konsens (→ Fachartikel)

Diese Veranstaltung hat am 03.04.2020 stattgefunden.

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