Über uns

Team

Initiiert vom Bundesausschuss politische Bildung (bap) e.V. unter dem Modellprojekt „Update!: Professionalisierung politischer Bildung in der Einwanderungsgesellschaft„, versammelt die Website Profession-Politischebildung.de Relevantes zum Professionsverständnis der Politischen Erwachsenenbildung. Hierbei kommen eine Vielzahl an Autor*innen zu Wort.

Du möchtest Dich ebenfalls einbringen? Gerne – nimm unkompliziert Kontakt zu uns auf.

Barbara Menke

1. Vorsitzende

Bundesausschuss Politische Bildung

Menke[at]bap-politischebildung.de

Hanns Christhard Eichhorst

Stellv. Vorsitzender

Bundesausschuss Politische Bildung

Eichhorst[at]bap-politischebildung.de

David Stein

David Stein

Projektleitung

Bundesausschuss Politische Bildung
Modellprojekt Update!

Stein[at]bap-politischebildung.de

Autor*innen

Hier listen wir in alphabetischer Ordnung die Autor*innen und Organisationen auf, die sich aktiv an der Plattform beteiligen:
  • Dr.in Birgit Aschemann
  • Prof. Matthias Busch
  • Dr. Paul Ciupke
  • Prof. Aladin El-Mafaalani
  • Lena Graser
  • Prof. Benno Hafeneger
  • Prof.in Gudrun Hentges
  • Prof. Klaus-Peter Hufer
  • Prof. Ingo Juchler
  • Miriam Mauritz
  • Lukas Meyer-Schwickerath
  • Prof. Michael May
  • Janka Mittermüller
  • Dr. David Salomon
  • David Stein
  • Nicola Tofaute
  • Klaus Waldmann
  • Dr.in Manon Westphal
  • Benedikt Widmaier
  • Prof.in Christine Zeuner
  • CONEDU Verein für Bildungsforschung und -medien
  • FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW
  • Friedrich-Ebert Stiftung
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Haus am Maiberg
  • Helmut-Schmidt Universität Hamburg
  • Philipps-Universität Marburg
  • Ruhr-Universität Bochum
  • Türkische Gemeinde Deutschland
  • Universität Münster
  • Universität Osnabrück
  • Universität Potsdam
  • Universität Trier
  • Universität zu Köln

Beirat

Das Modellprojekt lebt vom engagierten Austausch. Eine Vielzahl an Personen und Organisationen nehmen am begleitenden Expert*innenbeirat teil:

  • Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment
  • Janett Deser, Bundeszentrale für politische Bildung
  • Meral El, Neue Deutsche Organisationen
  • Martin Gerlach/Lena Graser, Türkische Gemeinde Deutschland
  • Thomas Gill, Berliner Landeszentrale für politische Bildung
  • Claudia Guzmán de Rojas, La Red e.V.
  • Dr. Meik Nowak, Gustav Stresemann Institut e.V.
  • Prof. Bernd Overwien, Universität Kassel
  • Ute Rawert, Verein zur Förderung politischen Handelns e.V.
  • Jurij Sargelis, Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V.
  • Mey Seifan, Verband Deutsch-Syrischer Hilfsvereine e.V.
  • Dirk Tröndle, Iranische Gemeinde in Deutschland e.V.
  • Jun.-Prof. Alexander Wohnig, Universität Siegen

Der Beirat übernimmt dabei folgende Aufgaben:

  • Einbettung des Vorhabens in den eigenen fachlichen Diskurs
  • Begleitung der Entwicklung, Ausführung und Evaluation des Projekts
  • Anregungen zur Weiterentwicklung
  • Ggf. Mitwirkung bei Veranstaltungen

Träger

Logo des Bundesausschuss politische BIldung (bap) e.V.

Der Bundesausschuss Politische Bildung e.V. ist ein Zusammenschluss der bundesweiten Verbände der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Gemeinsames Ziel der im Bundesausschuss versammelten Organisationen ist, sich für eine Stärkung und Weiterentwicklung politischer Jugend– und Erwachsenenbildung zu engagieren und die Interessen dieses Arbeitsbereichs gegenüber Politik, Behörden und der Gesellschaft zu vertreten.

Der bap ermöglicht einen Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitgliedern, unterstützt die Kooperation bei der Durchführung gemeinsamer Vorhaben und Projekte, veranstaltet Fachtagungen zu Fragen der politischen Bildung, führt Gespräche mit Parlamentarier_innen sowie mit Vertreter_innen von Bundesministerien und Bundesbehörden. Zu aktuellen Entwicklungen im Kontext der politischen Bildung erarbeitet er Stellungnahmen. Mit seiner Öffentlichkeitsarbeit gibt er Einblick in Handlungsfelder politischer Bildung, informiert über aktuelle Ausschreibungen und über relevante politische Entwicklungen.

Weiterhin ist er Mitherausgeber des ‚Journals für politische Bildung‘, der Fachzeitschrift für die außerschulische politische Jugend- und Erwachsenenbildung.

 
Logo des Modellprojekts "Update!: Professionalisierung der politischen Bildung in der Einwanderungsgesellschaft"

Die politische Bildung ist in einer Aufbruch- und Umbruchsphase. Politische Bildung muss sich heute intensiver als in den Jahrzehnten zuvor mit neuen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen und neuen Akteursgruppen auseinandersetzen. Zu diesen Akteuren gehören u.a. die Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus, die Demokratiepädagogik, die soziale Arbeit, die kulturelle Bildung oder die Menschenrechtsbildung, die in ihrer Arbeit Einzelaspekte von politischer Bildung berühren, damit aber den Kern der Profession immer unbestimmbarer und gleichgültiger werden lassen.

Allein diese Entwicklung macht es notwendig, klarer zu definieren, was politische Bildung ausmacht, was ihr Kern ist und was sie von den anderen Bereichen unterscheidet.

Zum anderen hat die Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, auch richtiger Weise zur Folge, dass Migrantenorganisationen und Initiativen entstanden sind, die die Gesellschaft mitgestalten, ihren spezifischen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Demokratie leisten wollen, bislang aber nur in Ansätzen im Bereich der politischen Bildung tätig sind. Es gibt derzeit nur wenig Träger der politischen Bildung bzw. anerkannte Träger der politischen Bildung im Bereich der Migrantenorganisationen. 

Die Entwicklung dahin ist notwendig und muss systematisch unterstützt und vorangetrieben werden. Die Erweiterung des Spektrums der pluralen Trägerlandschaft der politischen Bildung ist eine Zukunftsperspektive. Pluralität der Trägerlandschaft muss auch die Pluralität der gesellschaftlichen Akteure wiederspiegeln.

Diese Entwicklung ist Anlass und Grund, die Professionalisierung in der politischen Bildung in den Blick zu nehmen, sie zu systematisieren, um zu einer „auf der Höhe der Zeit“ stehenden, diversitätsorientierten politischen Bildung zu kommen, die bewusst und auf Augenhöhe Migrantenorganisationen als Träger der politischen Bildung einbezieht. 

Förderer

Das Modellprojekt „Update“: Professionalisierung der politischen Bildung in der Einwanderungsgesellschaft“ wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung im Zeitraum von 2019-2022 gefördert.

 
Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung